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Gebührenbefreiung nach NeuFöG

Mit dem Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFöG) wird das Ziel verfolgt, die Neugründung von Betrieben durch die Befreiung von bestimmten Abgaben, Beiträgen und Gebühren zu erleichtern. 

Durch die Novelle der Gewerbeordnung fallen seit Juli 2017 keine Stempelgebühren und Bundesverwaltungsabgaben im Zusammenhang mit der Gewerbeanmeldung mehr an. Für weitere Vorgänge können Neugründer von der Gebührenbefreiung durch NeuFöG profitieren und müssen bestimmte Beiträge, z.B. Eintragungsgebühren ins Firmenbuch und Teile von Lohnabgaben für Dienstnehmer, nicht entrichten. Die jeweils zuständige Berufsvertretung berät und stellt die entsprechenden Bestätigungen aus. 

Beispiele für sonstige Gebühren und Steuern, die für Unternehmer darüber hinaus noch anfallen können, sind:

  • Kammerumlage
  • Normverbrauchsabgabe
  • KFZ-Steuer
  • Maut
  • AKM-Beitrag
  • Lustbarkeitsabgabe
  • Interessentenbeitrag
  • Tourismusförderungsbeitrag
  • Vergebührung von Mietverträgen, Darlehensverträgen, Kapitalerhöhungen etc.

Erst Finanzierung sichern, dann starten

Gute Ideen bringen Geld, sie kosten aber auch welches. Vor allem in der Startphase sind angehende Unternehmer mit der Frage der Finanzierung konfrontiert.

zum Tipp

Buchhaltung: Selber machen oder auslagern?

Sie können Ihre Buchhaltung in Eigenregie machen oder diese an Ihren Steuerberater delegieren.

zum Tipp

Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung bei der SVA

Gewerbetreibende (die Gewerbeanmeldung löst Pflichtversicherung aus), Freiberufler (Achtung, hier gibt es auch Ausnahmen!) und Neue Selbständige (erst bei Überschreiten der Kleinstunternehmergrenzen) sind grundsätzlich bei der SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) nach dem GSVG (Gewerbliches SozialversicherungsGesetz) kranken-, unfall- und pensionsversichert.

zum Tipp