Wissen für Gründer

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Gebührenbefreiung nach NeuFöG

Im Rahmen des Neugründungsförderungsgesetzes (NeuFöG) sind bestimmte Vorgänge gebührenbefreit (z.B. Gewerbeanmeldung, Firmenbucheintragung etc.). Mit dem Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFöG) wird das Ziel verfolgt, die Neugründung von Betrieben durch die Befreiung von bestimmten Abgaben, Beiträgen und Gebühren zu erleichtern.
So müssen Neugründer beispielsweise für Ihre beschäftigten Personen keine Dienstgeberanteile zum Wohnbauförderungsbeitrag und keine Beiträge zur Unfallversicherung entrichten.

Beispiele für sonstige Gebühren und Steuern, die für Unternehmer noch anfallen können, sind:

  • Kammerumlage
  • Firmenbuchgebühren
  • Normverbrauchsabgabe
  • KFZ-Steuer
  • Maut
  • AKM-Beitrag
  • Lustbarkeitsabgabe
  • Interessentenbeitrag
  • Tourismusförderungsbeitrag
  • Vergebührung von Mietverträgen, Darlehensverträgen, Kapitalerhöhungen etc.

Fast alles ist in der Gewerbeordnung geregelt

Bevor Sie starten, überprüfen Sie, ob Ihre Idee bzw. Ihr Projekt unter das Gewerberecht fällt. Denn ein nicht angemeldetes Gewerbe kann teuer werden.

zum Tipp

Erst Finanzierung sichern, dann starten

Gute Ideen bringen Geld, sie kosten aber auch welches. Vor allem in der Startphase sind angehende Unternehmer mit der Frage der Finanzierung konfrontiert.

zum Tipp

Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung bei der SVA

Gewerbetreibende (die Gewerbeanmeldung löst Pflichtversicherung aus), Freiberufler (Achtung, hier gibt es auch Ausnahmen!) und Neue Selbständige (erst bei Überschreiten der Kleinstunternehmergrenzen) sind grundsätzlich bei der SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) nach dem GSVG (Gewerbliches SozialversicherungsGesetz) kranken-, unfall- und pensionsversichert.

zum Tipp